Zweifellos ist Migration derzeit leider DAS bestimmende Thema in den Medien, im Wahlkampf und am Stammtisch. Dass diese Art Aufmerksamkeit dem Thema und vor allem den Geflüchteten selber kaum gerecht wird, liegt nahe. Wir lenken den Blick auf junge Menschen, die seinerzeit als unbegleitete Jugendliche nach Deutschland kamen und inzwischen Arbeit und Ausbildungsplätze gefunden haben.
Die Wanderausstellung “Vom Flüchtling zum Nachbarn” ist ein gemeinsames Projekt vom Caritas Verband Lahn-Dill-Eder, dem DRK Kreisverband Lahn-Dill, sowie dem St. Elisabeth-Verein Marburg. Die Wanderausstellung zeigt ehemals unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer, sogenannte UMAs, die vor einigen Jahren alleine nach Deutschland kamen.
Wie hat sich der Lebensweg junger geflüchteter Menschen entwickelt? Was ist aus ihnen geworden, seit sie im Lahn-Dill-Kreis angekommen sind? Fühlen sie sich inzwischen angekommen in ihrer neuen Heimat? Was bewegt sie heute?
Die Bilder und Interviews erzählen Geschichten vom Weggehen und Ankommen, von Heimweh und neuer Heimat, von Träumen und Zielen und wie man sie erreichen kann.
Die Eröffnung der Ausstellung, bei der auch Geflüchtete anwesend sein werden und bei der neben Bildern auch die Interviews mit den jungen Leuten gezeigt werden, findet am Mittwoch, dem 12. März um 18 Uhr im Café Q statt und wird etwa einen Monat zu sehen sein.
liest aus ihrem jüngsten Roman:
Was bleibt, als zu fliehen, wenn Kinder plötzlich allergisch auf Erwachsene reagieren, Eltern ihre Kinder vergessen, wenn Hunde ihre Herren anfallen und die Natur des Menschen überdrüssig ist? Pflegekraft Aria und Kollegin Marion retten fünfzehn Kinder aus der vom Untergang gezeichneten Stadt und versuchen die vielleicht letzten Wochen in einem ehemaligen Badehotel würdevoll zu bestehen. Doch den Bewohnern von Einstadt und den Cowboys rund um Imre Brandt sind sie ein Dorn im Auge. Als Aria ein Pferd am Strand entdeckt und darauf beharrt, es zu bergen, geht es plötzlich um alles. Die Feindseligkeit der Männer eskaliert, aber die Frauen finden Verbündete und geben nicht kampflos auf.
Stefanie vor Schulte, 1974 in Hannover geboren, ist studierte Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Marburg. Ihr erster Roman, ›Junge mit schwarzem Hahn‹, wurde 2021 mit dem Mara-Cassens-Preis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet.
Hättest Du`s erkannt? Die Häuser der Buchwaldstraße spiegeln sich im Werks-Fenster der Firma Müller. Die Foto-Suche des Kulturvereins im Nachgang zur 725-Jahrfeier traf auf sehr großes Interesse. Auch, wer meinte, sein Dorf gut zu kennen, hatte Mühe, die 14 Bilderrätsel zu lösen. Dennoch trafen überraschend viele Lösungen ein und, was noch überraschender war, die meisten stimmten! Da bleibt nur, das Los zu werfen. Die GewinnerInnen werden in Kürze von ihrem Glück erfahren. Und: Danke fürs Mitraten!
... diesmal wenden wir uns erneut Frankreich zu, beschränken uns jedoch auf Reinsorten, also keine Cuvées, dazu eher Lagen abseits der allzubekannten Anbaugebiete.
Termin: (siehe oben). Kostenbeitrag: 35 Euro.